Maurice Weiss und Valeria Balmelli holen erneut den Königstitel

Zwei bekannte Namen entscheiden das Finale der «Alten» am «Offizielle» für sich. Valeria Balmelli von den Naarebaschi verteidigt ihren letztjährigen Titel und wird zum vierten Mal Pfeiferkönigin. Maurice Weiss von den Ueli 1876 erlangt seine dritte Tambourenkrone.

In einem vollen Festsaal fieberte das Publikum bis zur Rangverkündigung zu später Stunde mit. Das Finale der Alten beim «Offizielle Bryysdrummle und -pfyffe» 2026 ging am Samstagabend über die Volkshausbühne. In der Einzelkonkurrenz traten 28 Personen an, zudem waren 19 Gruppen und 13 Duos mit dabei.

Maurice Weiss verwies mit einem «Pumperniggel» den sechsfachen Trommelkönig Stefan Freiermuth von den Chriesibuebe auf den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang folgte Nicolas Wesp von den Naarebaschi. Pfeiferkönigin Valeria Balmelli gab bei ihrem Vortrag den «Joung-Bois» zum Besten. Den zweiten Platz erreichte Géraldine Gehrig von den Aagfrässene, gefolgt von Audrey Stoffler von den VKB.

In der Solo Duo-Konkurrenz überzeugten Géraldine und Nicolas Gehrig von den Aagfrässene die Jury am meisten. Die beiden holten mit einem «Husar» ihren zweiten Titel in dieser Kategorie. Den zweiten Platz belegten Marina Suter (Basler Dybli) und André Rütti (Olympia), den dritten Rang Jlena Suter (Basler Dybli) und Dominik Mangold (Glunggi). Den ersten Platz bei den Tambouren-Gruppen ertrommelten sich die Olympia mit einem «Mätzli», gefolgt von einer wilden Gruppe und den Chriesibuebe. In der Konkurrenz der Pfeifer-Gruppen machte eine wilde Gruppe mit dem «Husar» das Rennen, vor den Naarebaschi und einer weiteren wilden Formation. In der gemischten Gruppenkonkurrenz belegte ebenfalls eine wilde Gruppe mit einem «Sodeli» den ersten Rang, gefolgt von den Naarebaschi und Basler Rolli.

Die Stammvereine Pfluderi und Barbara-Club haben dieses Jahr den dreitätigen Anlass organisiert, unterstützt vom CCB und der Spezi-Clique. Erstmals übertrug Telebasel das Finale der «Alten» live.

Gion Obrist und Gianna Balmelli holen die Kronen bei den Jungen

Gianna Balmelli von den Naarebaschi ist die neue Pfeiferkönigin bei den Jungen. Bei den Tambouren verteidigte Gion Obrist von der Olympia seinen letztjährigen Titel. Sie beiden haben sich am Samstagnachmittag im Finale in den Einzelkonkurrenzen des «Offizielle Basler Bryysdrummle und -pfyffe» 2026 die Jury am meisten überzeugt.

Heute Nachmittag wurden im Finale der «Jungen» die Kronen an die jugendlichen Trommel- und Piccolo-Talente verteilt. In dieser Kategorie traten Fasnächtlerinnen und Fasnächtler in der Altersgruppe der 13- bis 18-Jährigen gegeneinander an. 28 Junge traten in der Einzelkonkurrenz an, ebenso 19 Gruppen und 12 Duos. Hinter dem Trommelkönig Gion Obrist erreichte Lorin Schmid (Gassegötter) den zweiten Platz, Dritter wurde Sämi Baltisberger (VKB). Gianna Balmelli gewann nach dem letztjährigen dritten Platz erstmals die Pfeiferkonkurrenz. Auf dem Podest folgten Timm Baltis (Basler Bebbi) und Fiona Senn (Naarebaschi).

Fasnachtsmusik auf hohem Niveau war auch in der beliebten Solo Duo-Konkurrenz zu hören. Hier verteidigten Fiona und Leander Senn von den Naarebaschi ihren Titel vom letzten Jahr. Platz zwei belegten Alessia Cominotti (Die Aagfrässene) und Damian Eicher (Breo), gefolgt von Leon Schmidlin und Gion Obrist, beide Olympia. Bei den jungen Tambouren-Gruppen holten sich die Gassegötter den ersten Platz vor einer wilden Gruppe und Olympia. Die Konkurrenz der Pfeifer-Gruppen entschieden die Naarebaschi für sich, Platz zwei ging an die Basler Bebbi, den dritten Rang belegte die Olympia. Schliesslich holten sich die Basler Bebbi den Sieg in der gemischten Gruppenkonkurrenz vor Olympia und Basler Rolli. Weitere Infos und Bilder des «Junge»-Finals sind auf offiziells.ch einsehbar.

Ab 19.00 Uhr läuft das Finale bei den «Alten». Telebasel wird den Anlass live übertragen. Kurz nach Mitternacht werden die Königinnen und Könige bekannt. Der Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen ist frei. Die Stammvereinen Barbara-Club und Pfluderi organisieren das diesjährige Offizielle, unterstützt
vom CCB und der Spezi-Clique.

Neuer Trommelkönig und neue Pfeiferkönigin bei den Binggis

Heute Morgen sind die ersten Entscheidungen am «Offizielle» 2026 gefallen. Bei den «Binggis» gibt es zwei neue Namen an der Spitze: Pfeiferkönigin wurde erstmals Nina Baltis von den Muggedätscher. Trommelkönig in der Kategorie «Binggis» darf sich ab sofort Nino Weber von den Opti-Mischte nennen.

Der musikalische Fasnachtsnachwuchs zeigte heute Morgen sein Können. Das Finale der «Binggis» startete heute um 9 Uhr Volkshaus und läutete den dritten und letzten Wettbewerbstag ein. Die 45 teilnehmenden Kinder unter 12 Jahren beeindruckten mit ihren Vorträgen.

Bei den Pfeifern ging der Sieg an Nina Baltis von der Muggedätscher, gefolgt von Elin Engeler und Lucie Minder, beide von den Seibi. Die Krone bei den Tambouren holte sich erstmals Nino Weber von den Opti-Mischte. Zweiter wurde Velasco Harfst von der Olympia, auf Platz drei folgte Fréderic Ernst von den Naarebaschi. Die vollständige Rangliste und Bilder des «Binggis»-Finals stehen ab sofort auf offiziells.ch zur Verfügung.

Am Nachmittag messen sich im Festsaal die «Jungen» im Finale. Die Rangverkündigung ist auf 17.20 Uhr angesetzt. Ab 19.00 Uhr geht die Entscheidung bei den «Alten» über die Volkshausbühne. Erstmals überträgt Telebasel live das Finale. Kurz nach Mitternacht werden die Königinnen und Könige bei den «Alten» gekrönt. Der Eintritt zu sämtlichen Wettbewerben ist frei. Die Stammvereine Pfluderi und Barbara-Club organisieren dieses Jahr den Anlass, unterstützt vom CCB und der Spezi Clique.

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